Mehr als 250 Pferde begleitet
Über 180 zufriedene Kunden
Seit 2017 Hufpfleger

Darum die Hufbearbeitung mit Yasemin Öztin
In meiner Arbeit steht ein ruhiges, strukturiertes Vorgehen im Mittelpunkt. Jeder Huf wird individuell betrachtet und so bearbeitet, dass er seine natürliche Funktion im Gesamtorganismus des Pferdes bestmöglich erfüllen kann.
Ich begleite Pferde in ganz unterschiedlichen Situationen und setze auf nachhaltige Veränderungen, die sich im Alltag bewähren. Im Fokus steht dabei immer die funktionelle Belastbarkeit des Hufs – nicht ein starres Idealbild.
Als Hufpfleger bin ich im Umkreis des Bodensees direkt vor Ort im Einsatz und betreue Pferde im Stall. Ergänzend dazu biete ich deutschlandweit Coachings und Kurse zur Hufbearbeitung und Hufgesundheit an. Außerdem ist eine fundierte Ausbildung in der Hufbearbeitung bei mir möglich.
Ziel meiner Arbeit ist ein Huf, der zuverlässig trägt, dämpft und stabilisiert – und dem Pferd langfristig gesunde Bewegung ermöglicht.
Warum eigentlich Barhufbearbeitung?
Im Online-Coaching begleite ich vor allem Pferdehalter und Einsteiger, die lernen möchten, die Hufe ihrer eigenen Pferde selbst zu bearbeiten und besser zu verstehen.
Der Fokus liegt darauf, ein geschultes Auge für Hufstrukturen zu entwickeln, Zusammenhänge zwischen Haltung, Bewegung und Hufgesundheit zu erkennen und Schritt für Schritt mehr Sicherheit in der praktischen Hufbearbeitung zu gewinnen.
Ziel ist es, dass die Teilnehmer ihre Pferde im Alltag zunehmend eigenständig und verantwortungsvoll bearbeiten können.
Darüber hinaus biete ich eine einjährige Ausbildung zum Hufbearbeiter an für alle, die professionell in die Hufbearbeitung einsteigen möchten.
Diese kombiniert Online-Lernen mit einem praktischen Präsenztag pro Monat am Burghof in Leibertingen und verbindet fundierte Theorie mit intensiver Praxis direkt am Pferd.
Ergänzend dazu gibt es Online-Seminare und Live-Kurse, die sich an alle richten, die gezielt einzelne Themen vertiefen oder ihr Wissen regelmäßig erweitern möchten.
Meine Angebote zur Hufbearbeitung
Hufkrankheiten, die durch Hufbearbeitung verbessert werden können
Hufrehe ist eine Entzündung und Schädigung der Verbindung zwischen Hufbein und Hufkapsel, die starke Schmerzen verursacht und im schlimmsten Fall zu einer Rotation oder einem Absinken des Hufbeins führen kann.
Für eine erfolgreiche Rehabilitation reicht es nicht aus, nur die Hufe zu bearbeiten – auch Stoffwechsel, Fütterung, Bewegung und ein passender Hufschutz müssen berücksichtigt werden. Mit Geduld, einer funktionellen Hufbearbeitung und einem individuellen Rehabilitationsplan können viele Pferde wieder schmerzfrei und leistungsfähig werden.
Strahlfäule entsteht meist dann, wenn der Strahl durch Feuchtigkeit, mangelnde Belastung oder eine gestörte Hufmechanik geschwächt wird und sich Bakterien vermehren können.
Die Behandlung besteht nicht nur aus der lokalen Pflege des Strahls, sondern vor allem darin, die Ursache zu beheben und den hinteren Hufbereich wieder funktionell zu belasten. Ein gesunder Strahl ist ein wichtiger Bestandteil eines stabilen und belastbaren Hufes.
Das Hufrollensyndrom beschreibt keine einzelne Erkrankung, sondern fasst verschiedene Veränderungen im hinteren Hufbereich zusammen, die Schmerzen verursachen können.
Häufig spielen dabei Belastungsverhältnisse, Hufbalance und die Funktion von Trachten, Strahl und Strahlpolster eine wichtige Rolle. Ziel einer ganzheitlichen Rehabilitation ist es, den Huf wieder möglichst gleichmäßig und physiologisch zu belasten.
Ein Hufabszess entsteht, wenn sich innerhalb des Hufes Eiter bildet und dadurch starker Druck sowie oft plötzlich auftretende Lahmheit entstehen. Häufig gelangen Bakterien über kleine Defekte im Horn oder der weißen Linie in den Huf.
Nach dem Öffnen und Entlasten des Abszesses sollte immer auch die Ursache untersucht werden, um erneuten Problemen vorzubeugen.
Risse und Spalten in der Hufwand sind meist ein Hinweis darauf, dass der Huf über längere Zeit ungleichmäßig belastet wurde oder die Hornqualität beeinträchtigt ist.
Sie entstehen selten ohne Grund und sollten deshalb immer im Zusammenhang mit der gesamten Hufmechanik betrachtet werden. Ziel ist nicht nur, den Riss zu versorgen, sondern die Ursache zu beheben, damit gesundes Horn stabil nachwachsen kann.
Ein Zwanghuf ist durch einen verengten hinteren Hufbereich gekennzeichnet, wodurch Strahl, Strahlpolster und Trachten ihre natürliche Funktion nur eingeschränkt erfüllen können. Dadurch kann die Stoßdämpfung vermindert und die Belastung innerhalb des Hufes ungünstig verteilt werden.
Mit einer individuell angepassten Hufbearbeitung, ausreichend Bewegung und passenden Haltungsbedingungen lässt sich die Huffunktion häufig Schritt für Schritt verbessern.
Eine Hufknorpelverknöcherung beschreibt die teilweise oder vollständige Verknöcherung der seitlichen Hufknorpel. Sie ist zunächst eine anatomische Veränderung und bedeutet nicht automatisch, dass ein Pferd Schmerzen hat oder lahm ist – viele Pferde leben damit ihr Leben lang völlig unauffällig.
Entscheidend ist nicht allein der Röntgenbefund, sondern wie der Huf funktioniert und wie sich das Pferd bewegt. Durch eine individuell angepasste Hufbearbeitung und die Unterstützung einer gesunden Hufmechanik lässt sich der Huf häufig bestmöglich entlasten und in seiner Funktion fördern.
Wann Hufschuhe sinnvoll sind
Ich empfehle das Tragen von Hufschuhen vor allem auf harten oder abrasiven Böden, wenn der Huf zu stark abläuft oder empfindlich reagiert, da sie den Abrieb reduzieren und den Aufbau stabileren Horns unterstützen. Bei Fehlstellungen setze ich sie ein, um den Huf vor schmerzhafter Belastung zu schützen, wobei sie keine Korrektur ersetzen, sondern nur eine entlastende Übergangsphase darstellen.
In der Rehabilitation nach Verletzungen ermöglichen sie eine kontrollierte, schonende Belastung ohne zusätzliche Reize durch den Boden. Bei Hufrehe können sie den Druck auf empfindliche Strukturen senken und Schmerzen reduzieren, bleiben dabei aber immer Teil eines Gesamtkonzepts. Und bei nassem Wetter schützen sie außerdem das Horn vor Aufweichung.

Anatomie eines Pferdehufes
Wie wächst ein Pferdehuf?
Das Hufwachstum eines Pferdes entsteht im Kronrand, wo ständig neue Hornzellen gebildet werden, die langsam nach unten in Form von Hornwand, Sohle und Strahl nachwachsen. Ein gesunder Huf wächst gleichmäßig und stabil, wobei die Qualität des Horns wichtiger ist als die reine Wachstumsgeschwindigkeit.
Entscheidend für ein gutes Wachstum sind eine ausreichende Durchblutung, regelmäßige Bewegung und eine funktionierende Hufmechanik, da nur so die hornbildenden Strukturen optimal versorgt werden. Auch der Stoffwechsel des Pferdes spielt eine zentrale Rolle, weil er direkt beeinflusst, wie gut Nährstoffe in Hornqualität umgesetzt werden.
Die Ernährung wirkt sich stark auf das Hufwachstum aus, insbesondere eine ausreichende Versorgung mit Aminosäuren, Mineralstoffen und Spurenelementen, während Entzündungen oder Stoffwechselstörungen das Wachstum deutlich beeinträchtigen können.
Zusätzlich beeinflussen äußere Faktoren wie eine funktionelle Hufbearbeitung, eine gleichmäßige Belastung des Hufes, ein geeigneter Untergrund, so wie auch die Wetterverhältnisse ob der Huf gesund, stabil und in Balance nachwächst.
Wie ist der Zusammenhang zwischen Huf und Pferdegesundheit?
Der Huf ist der unterste Teil der Gliedmaße und bildet die direkte Verbindung zum Boden. Jeder Schritt beginnt und endet mit dem Huf – dadurch beeinflusst er die gesamte Bewegungsdynamik des Pferdes.
Beim Auftreten passiert Folgendes:
Das bedeutet: Ein gesunder Huf entlastet den gesamten Bewegungsapparat, während ein schlechter Hufaufbau sofort Auswirkungen auf Gelenke, Sehnen und Körperhaltung hat.






